Ein Nachmittag im historischen Institut der Universität Düsseldorf

Ein Geschichtsstudium ist wohl kein naheliegender Gedanke, wenn es um die Zeit nach dem Abitur geht. Ein Besuch der bilingualen Geschichtskurse aus Q1 und Q2 mag dies nun geändert haben. Auf Einladung des historischen Instituts kamen unsere Schülerinnen und Schüler im Januar ins Gespräch mit Studentinnen und Studenten der Fachschaft Geschichte und erhielten Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten der Geschichtswissenschaft.

Gleich mehrere, speziell für unsere Schülerinnen und Schüler vorbereitete, Vorlesungen zu Themen wie der Antike, der mittelalterlichen Stadt oder der russischen Revolution 1917 machten deutlich, wie aktuell manche Entwicklungen sind und wie vielfältig das Fach Geschichte aufgestellt ist. Den Bogen zur heutigen Zeit schloss dann der Vortrag zu modernen Geschichts-Apps, z.B. über die Lokalgeschichte in Düsseldorf.

Lehrreich war auch ein Gespräch mit Dr. Susanne Brandt, die zuletzt ein Buch zur Weimarer Republik veröffentlicht hatte.

Alles in allem kombinierte die Exkursion nicht nur geschichtliches Wissen, gerade in der Vorbereitung auf das bilinguale Abitur in Geschichte von entscheidender Bedeutung, sondern ermöglichte auch eine Erweiterung des Horizonts hinsichtlich der Studien- und Berufsorientierung. Denn im Geschichtsstudium könnten die Schülerinnen und Schüler schon heute für morgen über gestern lernen.

Sicherlich wird es nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

Sven Holly, Februar 2019

Heute für morgen über gestern lernen