Dass viel Arbeit, Energie und Zeit in das Ausstellungsprojekt von Japanischer Internationaler Schule und Cecilien-Gymnasium investiert wurde, konnte man schon daran erahnen, dass sich zahllose Eltern, Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen am 03.05. auf den Weg in das Stadtmuseum machten. Unter den Gästen waren auch Oberbürgermeister Thomas Geisel und der japanische Generalkonsul in Düsseldorf, die sich beide äußerst positiv zu diesem Gemeinschaftsprojekt äußerten und ihre Bewunderung für den hohen künstlerischen Wert der Arbeiten der Schülerinnen und Schüler beider Schulen ausdrückten.

unDgleich ist ein weiterer Baustein in über 40 Jahren erfolgreicher und enger Zusammenarbeit mit der japanischen internationalen Schule – und noch bis zum 26.05. im Stadtmuseum erlebbar. Letztlich wird unDgleich aber von seiner besonderen Perspektive auf deutsch-japanische Realitäten und eine langjährige Völkerfreundschaft getragen. Im Mittelpunkt stehen dabei ganz unterschiedliche Werke, verbunden jedoch durch den Gedanken , neue und junge Perspektiven auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entwickeln.

Themenbereiche, wie z.B. Feste/Traditionen ermöglichen das Kennenlernen typisch deutscher oder japanischer Kultur, allerdings aus einem neuem Blickwinkel. In Erinnerung bleibt z.B. ein Werk unserer Abiturientin Ronja Kamrath, das sich mit der friedlichen Revolution von 1989 beschäftigt und damit ein zeitgeschichtliches Ereignis in den Mittelpunkt stellt, das auch in Japan großen Eindruck hinterlassen hat. Die Papierfächer der Klasse 9d fokussierten sich auf eine der bekanntesten Traditionen Japans – ein Alltagsgegenstand immer häufiger auch in Deutschland.

Die Gemüselaternen der 2. Klasse der Japaner verbanden Vorstellungen über die deutsche Esskultur mit der Tradition von St. Martin und ergänzten die anschaulichen Tonarbeiten über die deutsch- japanische Kulinarik der 6. Klassen beider Schulen. Ton stand auch im Zentrum des Themenbereichs Stadt/Architektur, der Vorstellungen über das Wohnen in Deutschland und Japan miteinander vergleicht und dabei ganz persönliche Wohnträume wahr werden lässt.

Abschließend lässt sich sagen – und das drückten auch die Eingangsworte unserer Schulleiterin Frau Fahnenbruck und ihres japanischen Amtskollegen aus – dass unDgleich ein erfolgreiches und lohnenswertes Projekt der beiden Schulen ist und eine besondere Belohnung der vielen Arbeit der zahlreichen beteiligten Schülerinnnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen darstellt. Ein ausdrücklicher Dank geht an die Kolleginnen Knoll und Thal sowie an die Kollegen Lucht und Eggers, die über Wochen und Monate mit ihren Klassen und Kursen unermüdlich an den den Ausstellungsobjekten gearbeitet haben. Ein ganz besonderer Dank geht an die Kollegin Beucker, die die Ausstellung mit dem Stadtmuseum und der Japanischen Internationalen Schule verantwortet und koordiniert hat.

unDgleich ein echter Erfolg eben. (Sven Holly, Mai 2019)

Das viele Gelächter und das konstante Lächeln der anderen Mitschüler*innen und Eltern verrieten mir, dass es nicht nur mir gefallen hat.

Die teilweise im Austausch miteinander entstandenen Werke, als auch die Werke zu einem gemeinsam gewählten Thema gewähren den Besuchern einen hautnahen Einblick in unsere Deutsch – Japanische Freundschaft. (Hilal Ch., Q1)

So bunt und umfangreich die Ausstellung, so bunt und voll war es bei der Eröffnung. Viele Familien von Kindern beider Schulen haben den Weg ins Stadtmuseum und seine verwinkelten Gänge und Räume gefunden, um die Werke der Schüler zu bestaunen. Und was für ein Staunen! Wunderschöne Holzschnitte, Keramik- und Papierarbeiten, Collagen, Radierungen, Hausmodelle, Buchinstallationen, Masken, bemalte Fächer – sehr gekonnt gerahmt, gehängt, arrangiert und beschrieben. Es war eine große Freude, in diese Kreativität und Gedankenwelt beider Kulturen einzutauchen.

Immer wieder meinten Eltern zu einem Bild oder Objekt: Also, das würde ich auch zuhause aufhängen oder aufstellen. Ein großes Lob an alle beteiligten Künstler, Kunstlehrer – und an alle Eltern und Schüler, die noch nicht da waren: Bitte nicht versäumen, bis Ende Mai die Ausstellung „unDgleich“ im Stadtmuseum zu besuchen. (Katharina G., Vorsitzende des Fördervereins des Cecilie-Gymnasiums)

Ida und Shota (Schülervertreter beider Schulen) beschrieben die Partnerschaft und das Projekt unDgleich.
Gruppenbild unter dem Ausstellungsbanner mit hohem Besuch (Herr Generalkonsul Herr Iso, 5. von rechts)
begeisterte Schüler*inne, Kolleg*innen, Eltern, etc. beim Betrachten der Werke
Auch Herr Geisel zeigte sich sehr angetan von den Werken der Schüler*innen.
stolze Schüler*innen erklären ihre Werke
das Kuratoren-Team mit dem Ausstellungsflyer
unDgleich ein echter Erfolg