Unter diesem Motto stand der Besuch der Polizistin Frau Latour in allen 5. Klassen am vergangenen Donnerstag bzw. Freitag. Jeweils eine Doppelstunde lang unterwies Frau Latour unsere Schülerinnen und Schüler über verkehrssicheres Verhalten, über die wichtigsten Regeln für sie als Fußgänger und Fahrradfahrer. In diesem Zusammenhang spielte auch die verkehrssichere Ausstattung ihrer Fahrräder eine wichtige Rolle als auch die Problematik, die insbesondere in der dunklen Jahreszeit auftritt: Dass man auch als Fußgänger nicht oder nur schlecht gesehen wird.

Besonders eindrucksvoll waren für die Schüler zwei Filmbeiträge, die das Schicksal zweier Kinder in ihrem Alter zeigten, die „mal eben ohne Helm“ mit dem Fahrrad unterwegs waren, verunglückten und seitdem schwerstbehindert waren (beide inzwischen verstorben). Vorgestellt wurden das Mädchen und der Junge: vor dem Unfall musikalisch bzw. sportlich aktiv, lebenslustig und im Anschluss: beide Wachkomapatienten. Dabei reflektierten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur das hohe Risiko, das mit dem Verweigern des Helmtragens für das eigene Dasein verbunden ist, sondern auch, was es für die gesamte Familie bedeutet, deren Alltag sich durch die Betreuung eines Pflegefalls dramatisch verändert.

Darüber hinaus wurden die vermeintlichen Gründe, warum ab dem 14. Lebensjahr nur noch 25% der Fahrradfahrer einen Helm tragen, aufgezählt („uncool“, „mir passiert schon nichts“, „kann im Büro doch nicht mit so einer Frisur auftauchen“, „drückt“) und für haltlos erklärt.

Leider reichte für alle Fragen an Frau Latour nicht immer die Zeit, doch zeigt das, wie interessiert unsere Fünftklässler erneut (s. auch Aktion „Toter Winkel“ im Herbst) an dem Thema Verkehrssicherheit sind!

Vielen Dank dafür!

Ines Perlick, 14.12.2018

Love your Brain! – Verkehrserziehung Jahrgangsstufe 5