Das „Handlungskonzept Corona“ des Bildungsministeriums baut auf viel Eigenverantwortung aller am Schulleben Beteiligten. Dabei gelten folgende Grundsätze für das Schuljahr 2022/23:
Der Schulbesuch soll möglichst symptomfrei erfolgen; das freiwillige Tragen einer Maske wird empfohlen. Selbsttests erfolgen auf freiwilliger Basis anlassbezogen zuhause. Konkret bedeutet dies:

Eine Schülerin oder ein Schüler hat Symptome, die auf eine COVID-19-Infektion hindeuten, z.B. leichte Erkältungssymptome.

> Wir bitten unsere Schülerinnen und Schüler, sich freiwillig zuhause vor dem Schulbesuch zu testen.

> Fällt der Selbsttest positiv aus, muss ein „Bürgertest“ oder ein PCR-Test gemacht werden. Bis das Ergebnis vorliegt, muss man sich in häusliche Isolation begeben. Außerdem ist die Klassen- / Stufenleitung zu informieren.

> Fällt der Selbsttest negativ aus, darf die Schule weiter besucht werden – gerne mit freiwilligem Tragen einer Maske zum Schutz anderer. Halten die Symptome an, wird empfohlen, dass vor jedem Schulbesuch ein weiterer anlassbezogener Selbsttest durchgeführt wird, bis Besserung eintritt.

> Bei schweren Erkältungssymptomen soll die Schule auch dann nicht besucht werden, wenn ein Selbsttest negativ ausfällt.

Eine Schülerin oder ein Schüler hat engen Kontakt mit einer infizierten Person gehabt.

> Es wird empfohlen, auch ohne Symptome zwischen dem dritten und fünften Tag der Infektion der Kontaktperson einen Selbsttest durchzuführen.

> Bei negativem Testergebnis darf die Schule weiter besucht werden – gerne mit freiwilligem Tragen einer Maske zum Schutz anderer.

Eine Schülerin oder ein Schüler hat ein positives Testergebnis durch einen Bürger- oder PCR-Test.

> Die Corona-Test- und Quarantäneverordnung schreibt häusliche Isolation vor und verbietet einen Schulbesuch.

> Die Isolation dauert grundsätzlich 10 Tage. Eine Freitestung ist nach fünf Tagen möglich. Hierfür ist ein negativer „Bürgertest“ verpflichtend; ein Selbsttest reicht nicht aus.

> Die Zählung der Isolationstage beginnt entweder ab dem Tag des erstmaligen Auftretens von Symptomen, wenn zwischen erstem Symptombeginn und der Durchführung des ersten positiven Tests maximal 48 Stunden liegen ODER ab der Durchführung des ersten positiven Tests.

Eine Schülerin oder ein Schüler ist „coronapositiv“, aber es stehen Prüfungen an (Klassenarbeiten ab Klasse 7 / Klausuren).

> Ein positives Testergebnis eines Bürger- oder PCR-Tests stellt wie ein ärztliches Attest von Prüfungen frei.

Die Isolierung endet auch hier frühestens nach 5 und automatisch nach 10 Tagen. Allerdings gilt, dass nach fünf Tagen Isolierung ein neues positives Testergebnis (Bürger- oder PCR-Test) oder ein ärztliches Attest vorgelegt werden muss, um bei anstehenden Prüfungen entschuldigt zu sein und diese später nachholen zu können.

Grundsätzlich gilt: „Wer krank ist, ist krank.“

> Wer Symptome hat und deshalb zuhause bleibt, wird nicht zum normalen Unterricht dazu geschaltet, sondern informiert sich – wie üblich – selbstständig bei Mitschülern nach der Genesung über den verpassten Stoff und arbeitet ihn nach. Das Genesen hat oberste Priorität!

> Eine Ausnahme gilt für Schülerinnen und Schüler in der Q-Phase: Wer nur noch leichte Symptome hat und sich fit genug fühlt, darf sich nach eigenem Ermessen mit den Fachlehrerinnen und -lehrern in Verbindung setzen und darum bitten, zum Unterricht zugeschaltet zu werden (z.B. in den Leistungskursen und den Kursen des 3. und 4. Abiturfaches).

Vorgehen bei Corona (Verdacht)
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