Hochschulluft schnuppern und hautnahe Einblicke in die Arbeit der Rechtsmedizin standen auf dem Plan des PK Forensik der Q1. Im Rahmen des Kurses fuhren die 25 Forensiker mit ihren Lehrerinnen Frau Theuer und Frau Juchems zur Uni Düsseldorf. In der Fakultät der Rechtsmedizin wurden sie von Frau Dr. Britta Gahr empfangen, die wie in den Jahren zuvor wieder eine spannende und interessante Vorlesung für die Nachwuchs-Kriminalisten vorbereitet hatte.
Im Hörsaal ging es 60 Minuten lang um sichere Todeszeichen, unnatürliche Todesursachen sowie klinische Rechtsmedizin und um Abläufe und Besonderheiten rechtsmedizinischer Obduktionen. Dr. Gahr berichtete, wie sie auf Anweisung der Staatsanwaltschaft tätig wird und nach Hinweisen auf Identität der Leiche, auf Todesursache und -zeitpunkt sucht. Zur Veranschaulichung diente ein Lehrfilm einer „echten“ Obduktion. Die Ärztin band die Schülerinnen und Schüler in alle Themen mit ein und freute sich über viele „gute“ Fragen und das beeindruckende Vorwissen. Ihre Aussage, dass die Forensikkurs-Teilnehmer besser vorbereitet seien als der Großteil ihrer Studenten, machte die Schüler … und auch die Lehrerinnen … ziemlich stolz.
Im Anschluss besichtigte der Forensikkurs den Sektionssaal, in dem kurze Zeit vorher noch eine der vier Obduktion dieses Tages stattgefunden hatte. Mit großem Interesse ließen sich die Schülerinnen und Schüler die Einrichtung und die „Werkzeuge“ und Instrumente erklären.
Die Exkursion vertieft die Lehrreihe des Projektkurses und wird zeitnah durch den Vortrag eines namhaften Spurenermittlers der Kriminalpolizei Düsseldorf erweitert.

Exkursion des Projektkurses Forensik in die Rechtsmedizin der Universität Düsseldorf
Markiert in: