Der Besuch des Forensikkurses beim Bestatter

In den ersten Wochen des Projektkurses Forensik ging es um Mord, viel Blut und unnatürliche Todesursachen. Deutlich würdevoller und emotionaler verlief der gemeinsame Besuch des Bestattungsunternehmens Jäger, zu dem die Schülerinnen und Schüler der Q1 mit Frau Theuer und Frau Juchems nach Meerbusch gefahren waren. Die Einführung fand in der großen Trauerhalle neben Kerzenständern, Blumenschmuck und einem großen, weißen Flügel statt. Einen Einblick bekam der Kurs nicht nur in die Arbeitsabläufe eines Bestatters, sondern auch in die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten bei Särgen und Urnen und der Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Rechtsmedizin und Polizei. Frau Jäger schilderte zudem eindrucksvoll, wie emotional Angehörigengespräche ablaufen und welche Trauerfeiern und Bestattungen ihr auch nach Jahren noch in Erinnerung geblieben sind. Dass beim Thema Tod nicht immer alles „todernst“ sein muss und Fröhlichkeit eine wichtige Rolle einnimmt, wurde bei diesem Besuch und einem von Frau Jäger für den Nachmittag vorbereiteten „Beerdigungskaffee“ sehr deutlich.

„Es muss ja nicht immer alles todernst sein“
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