Unter dem Titel „Ceci goes Science“ hat unser Gymnasium ein neues Format rund um die Wissenschaften auf die Bühne gebracht. Dieses soll die begeisterungsfähige Arbeit des Fächerbereichs exemplarisch aufzeigen, die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler bei außerschulischen Prämierungen darstellen und eine Plattform für interessante Live-Wettbewerbe bieten.

Für die verschiedenen Kategorien riefen die beiden Mitgründer und Moderatoren Ursula Ruckelshauß und Hans-Jürgen Schäfer die Teilnehmer*innen auf die Bühne, um ihre medial gestützten Vorträge und Experimente vorzuführen. 

Direkt beim ersten Wettbewerbsformat erwies sich das Kettenreaktionsvideo von Henri Lemken und Milan Saric (6a) als echter Volltreffer, landete der Spielball in ihrem Beitrag über verschiedenste Umwege am Ende tatsächlich in einem Fußballtor. Die beiden Schüler der 6a staunten nicht schlecht, als sie für den ersten Platz zwei Tickets für den Movie Park erhielten.

Die Idee für das zweite Wettbewerbsformat, den Science Slam, ist dabei eine einfache, aber für die Neugierde sowie den Wissensdrang der Schüler*innen ebenso elementare: „Wir brauchen einen Wettbewerb, der die Fähigkeit nach vorne bringt, Fragen zu beantworten und der Fragestellung nachzugehen ‚Warum ist das eigentlich so?‘ “, erklärt Physiklehrer und Initiator des Wettbewerbs Christoph Stumpf die Hintergründe. „Auf diese Weise wird man zu interessanten Fragestellungen gelangen, die man untersuchen möchte und dadurch feststellen, dass die ‚Science‘, also das, was wir als MINT-Fächer bezeichnen, hochinteressant ist und viele Antworten zu Fragen bringt, die uns jeden Tag begegnen. Wir müssen nur genau hingucken, um sie zu finden!“, fügte er hinzu. 

Angestachelt von dieser Idee haben sich interessierte Cecilianer auf die Suche gemacht, sich spannende[n] Fragen gestellt – zum Beispiel „Was ist eigentlich DNA?“ oder „Wie schafft es der Eisbär, dass er nicht friert?“ – und sind auf dieser Reise zu Entdeckern geworden.

Bei der anschließenden Siegerehrung des Science-Slams wurde es spannend. Schließlich sollte im Zeichen der Technik ein Applausometer, welches die Lautstärke des Beifalls misst, über den Gewinner der fünf Tickets für das Planetarium in Bochum ermitteln. Am Ende war es Florian Klemt (6b) mit seinem engagierten Vortrag über die Kreidezeit, der zum von Herrn Schäfer konstatierten „Tyrannosaurus Rex dieser Runde“ avancierte. 

Neben den Wissenschafts-Wettbewerben belebten verschiedene Ehrungen und Beiträge (s. Artikel „Ceci-Schüler sammeln zahlreiche Erfolge bei außerschulischen Wettbewerben“) das Programm. Als ein Beispiel für die kreativen Produkte des Distanzunterrichts wurde das mit Legetechnik und Freude gestaltete Lernvideo von Alina Pins (EF)zum Thema Halogene gezeigt. Darin zeigte sie auf, worin die Relevanz und Gefahr von Iod – aus der Elementfamilie der Halogene – besteht. 

Insgesamt erwies sich der Abend als gelungener und gleichzeitig vielversprechender Auftakt, wenn man bedenkt, wieviel Wissenschaftsdrang und –potenzial in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen steckt. Umso wichtiger scheint es, jenes mit dem Format „Ceci goes Science“ vermehrt in den Lichtkegel der Bühne zu stellen. Schließlich gibt es viele spannende Fragen, die uns im Alltag begegnen und bei denen es sich lohnt, nachzuforschen. Man muss eben „nur genau hingucken, um sie zu finden“. 

Juni 2022, Christoph Zabkar

Ceci ruft Nachwuchs-Wissenschaftler auf die Bühne